Seit über 20 Jahren wandelt Malik Mezzadri alias Magic Malik auf dem Planeten Jazz, aber nicht so wie seine Kollegen. Obwohl die Improvisation immer im Mittelpunkt seiner Kunst stand, schlängelt sich der Flötist verführerisch leichtfüßig und unbeschwert zwischen Jazz, Funk, Elektro, Fusion, World oder sogar Pop hindurch. Für seine Jazz Association entschied er sich jedoch zum ersten Mal dafür, sich ausschließlich auf ein tief im Jazz verankertes Repertoire zu konzentrieren. Bop und Post Bop. Zusammen mit dem Trompeter Olivier Laisney, dem Pianisten Maxime Sanchez, dem Kontrabassisten Damien Varaillon und dem Schlagzeuger Stefano Lucchini interpretiert Magic Malik insbesondere Stücke von Wayne Shorter, Sonny Rollins, Clifford Brown oder Thelonious Monk. Natürlich funktioniert (glücklicherweise) nichts wie vorgesehen und diese heiß geliebten Klassiker mit Coverversionen in aller Welt zeigen in diesem Fall noch nie gesehene Klangfarben, etwa dann, wenn sich Malik einen Spaß daraus macht, Liedchen zu trällern. Eine reine Zauberei. © Marc Zisman/Qobuz