* En anglais uniquement
Wie ein Raucher, der sagt: „Nume no ei letschti Zigi!“ muss es Knack nochmal tun. Er releast ein
wirres Rap-Tape Namens „Asimetrie“. Mit Betonung auf „Asi“. Cypherparts reihen sich an
fiese Punchlinetracks und schnöselige Gesellschaftsanalysen. Asymmetrisch ist es auch
deshalb, weil Knack sich einmal mehr davor hütet durch eine gefällige Produktion in den Pop-
Himmel aka die Mainstream-Hölle einzutreten. Vielmehr flowt er nonchalant über 18 rumpelige
Headbangers aus dem Hause Kwest. Diese nimmt er auf ein gutes altes Tape auf und schenkt 30
Glückspilzen auch gleich noch ein Walkman aus den 90ern dazu.
Das Ganze ist ein nerdiges Herzensding. Denn trotz des Attributes "Asi" ist es immer noch das,
was den Knack antreibt: Die Liebe zur Musik und schlussendlich auch zu den Menschen, auch wenn
sie manchmal als Wut oder sogar Hass daherkommt.
Diese Liebe wird er auf der kommenden Tour im Sommer auf den Bühnen etlicher Festivals mit
einer Rapshow, unendlichen Freestyles und dem einen oder anderen Live-Cypher-Part unter
Beweis stellen. Mit von der Partie sind übrigens auch Knacks alter Ego K!nski und einige
Überraschunggäste.
Die Produktion und die Aufnahmen für das Tape „Asimetrie“ haben Knackeboul und sein
Loopgerät Gudrun in die weite Welt nach Boulder in die USA zum guten Freund und
Produzenten Kwest geführt. Aber auch zu seinen Wurzeln nach Langenthal zum langjährigen
Weggefährden Why Not Rec für Finalisierung, Mix und Mastering.