Trauen Sie nicht Ihrem ersten Eindruck! Denn Sarah McKenzie ist nicht eine jener x-ten, geschmacklosen Jazz-Sängerinnen und -Pianistinnen, die eigentlich schon längst in Vergessenheit geraten sollte. Mit 27 Jahren ist diese junge Australierin gekommen, um zu bleiben! Und ihr Einstieg in das renommierte Label Impulse! mit We Could Be Lovers ist ein Meisterwerk. Zunächst ist da eine Stimme des Hochklassizismus, jene einer Künstlerin, die diese Klassiker kennt, ohne sie zu kopieren. Die junge Frau möchte viel erreichen und dieses dritte Album nach Don’t Tempt Me 2011 und Close Your Eyes 2012 ist der Beweis ihres Potenzials, das die wahre, klassische Musik mit originellen Kompositionen, Standardwerken und verstaubten Schätzen der Jazzgeschichte verbindet. Aufgewachsen mit Betty Carter, Abbey Lincoln, Duke Ellington, Oscar Peterson, Gene Harris und Shirley Horn sowie als Absolventin des renommierten Berklee College of Music wird Sarah McKenzie hier von Trompeterin Ingrid Jensen, Vibraphonisten Warren Wolf, Gitarristen Hugh Stuckey, Bassisten Alex Boneham, Schlagzeuger Marco Valeri und den Saxophonisten Yosvany Terry und Troy Roberts begleitet. Mit ihrer Stimme bringt sie das Great American Songbook zum Glänzen! Egal, ob sinnliche Balladen oder prickelnder Bossanova - die Australierin beherrscht alles, was sie berührt, insbesondere mit ihrer Eleganz. Und diese zeugt von Ernsthaftigkeit, Tiefsinn und Menschlichkeit. Eine wahre Entdeckung. © CM/Qobuz